Specific · SAIL I–II

SAIL I–II — Szenarien genehmigen, nicht raten

Geringes Risiko in der speziellen Kategorie: jedes Betriebsszenario beschreiben, absichern und beim LBA einreichen.

  • ConOps statt Voll-SORA
  • Trigger: 120 m · 25 kg · BVLOS · Dock
  • Szenarien: Leitung, Pipeline, Solar
  • GDDC: ConOps bis Einreichung
  • EU 2019/947 · LBA
  • Erstes LUC Deutschlands
  • Sachverständiger ISO 17024
  • Hosting & Daten in DE
  • DSGVO-konform
  • iGRC 1–3

    Typisches Bodenrisiko

  • ConOps

    Kern dokument

  • LBA

    Betriebsgenehmigung

  • 1 Szenario

    Genehmigt = gebunden

Was bedeutet SAIL I–II?

SAIL I–II beschreibt Betriebsszenarien mit niedrigem bis moderatem Risiko. Die Betriebsverfahren stehen in Handbüchern und einem Concept of Operations (ConOps) — genehmigt wird genau dieses Szenario. Abweichungen brauchen eine neue Freigabe.

Das ist der Einstieg in die spezielle Kategorie, wenn OPEN-Grenzen überschritten werden — ohne sofort den vollen SORA-/LUC-Apparat von SAIL III–IV.

Typische Szenarien

Was wir in SAIL I–II häufig genehmigen

  • Hochspannungsleitung

    Definierte Trasse, dokumentierte Verfahren, klare Notfallkette — oft der erste Specific-Schritt.

  • Pipeline-Befliegung

    Korridorflug mit festem ConOps: Höhe, Sensorik, Beobachter/BVLOS-Status und Meldewege.

  • Solarpark / Freifläche

    Wiederkehrende Inspektionsmuster, aber noch im niedrigen SAIL-Band — solange Risiko und Umgebung passen.

  • Erste Dock- / BVLOS-Piloten

    Sobald die Sicht unterbrochen ist, reicht OPEN nicht — SAIL I–II ist der strukturierte Einstieg.

Trigger-Checkliste

Wann jedes Szenario einzeln beschrieben werden muss

  • Höhe über 120 m

    Schornsteine, Windkraft, Offshore — die Mission muss höhengenau im ConOps stehen.

  • Drohnen über 25 kg

    FlyCart, Agras T50 und vergleichbare Systeme: Specific mit dokumentiertem Verfahren.

  • Keine C-Zertifizierung

    Ohne C-Klasse verlassen Sie OPEN — Specific und Nachweise sind Pflicht.

  • BVLOS / spezielle Lufträume

    Außerhalb der Sicht oder in speziellen Lufträumen: genehmigtes Szenario, kein „Weiterflug wie bisher“.

GDDC-Prozess

Von der Idee zur Betriebsgenehmigung (SAIL I–II)

  1. Szenario schärfen

    Gebiet, Drohne, Betriebsmodus, Sensorik, Notfallverfahren und Verantwortlichkeiten — wir fragen systematisch ab.

  2. ConOps erstellen

    Wir formulieren Ihr Concept of Operations behördenfähig: klar, prüfbar, ohne unnötigen Ballast.

  3. Mitigierungen prüfen

    Technische und organisatorische Maßnahmen — damit das Risiko im SAIL-I–II-Band bleibt.

  4. Einreichung begleiten

    Auf Wunsch reichen wir beim LBA ein und steuern Rückfragen — Sie behalten den Überblick.

  5. Betrieb freigeben

    Nach Genehmigung fliegen Sie nur im freigegebenen Szenario — Änderungen triggern ein Update.

GDDC-Unterstützung — was wir konkret für Sie tun

Academy

Schulungsgrundlage für SAIL I–II

Personalqualifikation und Genehmigung gehören zusammen.

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FAQ

Häufige Fragen

  • Brauche ich ein LUC für SAIL I–II?

    In der Regel nicht. Einzelgenehmigungen mit ConOps reichen oft. Ein LUC wird typischerweise ab SAIL III/IV relevant.

  • Muss jedes Szenario neu genehmigt werden?

    Ja. In SAIL I–II sind Sie an das beschriebene Szenario gebunden — Leitung ≠ Pipeline ≠ Solarpark.

  • Was liefert GDDC konkret?

    ConOps, Mitigierungsprüfung, optional komplette LBA-Einreichung — plus Academy-Pfade (STS/A2), damit Ihr Team nachweisbar qualifiziert ist.

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